
Wenn der Verdacht auf eine Refluxkranheit bzw. auf eine Refluxösophagitis besteht, ist die Vorstellung beim Arzt notwendig. Neben der Erhebung der Beschwerden ist die wichtigste Untersuchung eine
Mit einer flexiblen Optik kann die gesamte Speiseröhre, der Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms beurteilt werden. Bei der Betrachtung der Speiseröhre kann das Vorliegen einer Entzündung (Ösophagitis) nachgewiesen werden. Des weiteren
können bei auffälligen Veränderungen, wie z. B. Barrett-ösophagus, Gewebsproben zur histologischen Untersuchung entnommen werden.
Weitere wichtige Untersuchungen sind die:
- ph-Metrie: Dabei wird eine kleine Sonde in der unteren Speiseröhre platziert. So kann mit einem tragbaren Aufzeichnungsgerät über 24h der Säuregehalt der Magenflüssigkeit gemessen werden.
- Manometrie: Hier wird die Beweglichkeit der Speiseröhre gemessen und gegebenenfalls muskuläre Störungen nachgewiesen.
Bei eindeutiger klinischer Symptomatik ist als Untersuchung eine Magenspiegelung ausreichend. Sollten die Beschwerden nicht eindeutig sein, sind als zusätzliche Untersuchung die ph-Metrie und Manometrie sinnvoll.